Оё мо "файзи арзон" -ро мавъиза мекунем?

320 биёед файзи арзонро таблиғ кунем

Шояд шумо низ шунидаед, ки дар бораи лутф гуфта шудааст, ки "он абад вуҷуд надорад" ё "талабот пешкаш мекунад". Онҳое, ки муҳаббат ва омурзиши Худоро таъкид мекунанд, гоҳ-гоҳ бо одамоне дучор меоянд, ки касеро ба хоҳиши ҷонибдорӣ аз "файзи арзон" айбдор мекунанд, чунон ки онҳо инкор мекунанд. Ин бо дӯсти хуби ман ва пастори GCI Тим Брассел маҳз ҳамин чиз шуд. Ӯро ба таблиғи "файзи арзон" муттаҳам карданд. Ман мехоҳам, ки ӯ ба он чӣ гуна муносибат кард. Ҷавоби ӯ чунин буд: "Не, ман файзи арзонро таблиғ намекунам, балки хеле беҳтар: файзи ройгон!"

Ифодаи лутфи арзон аз диншинос Дитрих Бонхоэфер, ки онро дар китоби худ "Начфуррунг" истифода бурдааст ва ба ин васила онро машҳур кардааст, омадааст. Вай бо истифода аз ин таъкид кард, ки шахс вақте ки тавба карда, ҳаёти навро дар Масеҳ пеш мебарад, файзи беназири Худоро ҳис мекунад. Аммо бе зиндагии пайравӣ, пуррагии Худо ба ӯ намерасад - он гоҳ шахс танҳо "файзи арзон" -ро ҳис мекунад.

Ихтилофи наҷоти Худованд

Ist zur Errettung allein die Annahme Jesu erforderlich oder ebenso die Nachfolge? Leider hat man Bonhoeffers Lehre über die Gnade (einschliesslich der Verwendung des Begriffes billige Gnade), sowie seine Ausführungen über die Errettung und Nachfolge oft missverstanden und falsch verwendet. Das bezieht sich vor allem auf die jahrzehntelang geführte Debatte, die als Lordship-Salvation-Kontroverse bekannt wurde.

Eine führende Stimme in dieser Debatte, ein bekannter Fünf-Punkte-Calvinist, behauptet immer wieder, dass diejenigen, die für sich in Anspruch nehmen, dass allein das persönliche Bekenntnis des Glaubens in Christus heilsnotwendig sei, sich der Befürwortung «billiger Gnade» schuldig machen würden. Nach seiner Argumentation ist es heilsnotwendig, ein Glaubensbekenntnis (der Annahme Jesu als Erlöser) abzulegen und in einem gewissen Umfang gute Werke (im Gehorsam gegenüber Jesus als Herrn) zu tun.

Дар ин баҳс ҳарду ҷониб далелҳои хуб доранд. Ман боварӣ дорам, ки дар нуқтаи назари ҳарду ҷониб камбудиҳо мавҷуданд, ки метавонист онҳоро пешгирӣ кунад. Пеш аз ҳама, ин аз муносибати Исо ва Падар вобаста аст, на аз он, ки мо одамон бо Худо чӣ гуна муносибат дорем. Аз ин нуқтаи назар, маълум аст, ки Исо ҳам Худованд ва ҳам Наҷотдиҳанда аст. Ҳарду ҷониб инро ҳамчун тӯҳфаи файз меҳисобиданд, ки мо бояд тавассути Рӯҳулқудс роҳнамоӣ карда, дар муносибатҳои худи Исо бо Падар бештар иштирок кунем.

Mit dieser auf Christus und die Dreieinigkeit fokussierten Sichtweise würden beide Seiten gute Werke nicht als etwas betrachten, womit man sich die Erlösung verdient (oder als etwas Überflüssiges), sondern dass wir dazu geschaffen wurden, dass wir in Christus darin wandeln sollen (Epheser 2,10). Sie würden ebenfalls erkennen, dass wir ohne jeden Verdienst erlöst werden und  nicht aufgrund unserer Werke (einschliesslich unseres persönlichen Glaubensbekenntnisses), sondern durch das Werk und den Glauben Jesu stellvertretend für uns (Epheser 2,8-9; Галатиён 2,20). Dann könnten sie daraus folgern, dass es nichts gibt, was man zur Errettung tun kann, weder indem man etwas hinzufügt noch daran festhält. Der grosse Prediger Charles Spurgeon hat es so verdeutlicht: «Müssten wir auch nur einen Nadelstich ins Kleid unserer Erlösung stechen, dann würden wir es völlig ruinieren.»

Кори Исо ба мо файзи ҳамаҷонибаи Ӯро медиҳад

Wie wir bereits in dieser Serie über Gnade erörtert haben, sollten wir viel mehr auf Jesu Werk (seine Treue) vertrauen, als auf unser eigenes Tun. Es entwertet das Evangelium nicht, wenn wir lehren, dass die Erlösung nicht durch unsere Werke, sondern allein durch Gottes Gnade bewirkt wird. Karl Barth schrieb dazu: «Durch eigenes Tun kann niemand gerettet werden, aber durch Gottes Tun kann jeder gerettet werden.»

Die Schrift lehrt uns, dass jeder, der an Jesus glaubt «das ewige Leben hat» (Johannes 3,16; 36; 5,24) und «gerettet wird” (Römer 10,9). Es gibt Verse, die uns ermahnen, Jesus nachzufolgen, indem wir unser neues Leben in ihm führen. Jedes Ansinnen, sich Gott nähern und seine Gnade erlangen zu wollen, das dabei Jesus als Erlöser und Jesus als Herrn voneinander trennt, ist fehlgeleitet. Jesus ist ganz und gar ungeteilte Realität, sowohl Erlöser als auch Herr. Als Erlöser ist er Herr und als Herr ist er Erlöser. Der Versuch, diese Realität in zwei Kategorien aufzuteilen, ist weder hilfreich noch zweckmässig. Tut man es doch, schafft man eine Christenheit, die sich in zwei Klassen spaltet und ihre jeweiligen Mitglieder dazu verleitet, ein Urteil darüber zu fällen, wer ein Christ sei und wer nicht. Ausserdem neigt man dazu, unser Wer-bin-ich von unserem Was-tue-ich abzusondern.

Jesu von seinem Erlösungswerk zu trennen, beruht auf einer geschäftlichen (auf gegenseitigen Leistungen beruhenden) Sichtweise der Errettung, die die Rechtfertigung von der Heiligung absondert. Bei der Errettung, die in jeder Hinsicht und vollständig auf Gnade beruht, geht es jedoch um eine Beziehung mit Gott, die zu einer neuen Lebensweise führt. Die errettende Gnade Gottes schenkt uns Rechtfertigung und Heiligung, indem Jesus selbst, durch den Heiligen Geist, für uns zur Rechtfertigung und zur Heiligung wurde (1. Коринфиён 1,30).

Der Errettende selbst ist das Geschenk. Durch den Heiligen Geist mit Jesus vereint, werden wir in allem teilhaftig, was sein ist. Das Neue Testament fasst dies zusammen, indem es uns als «neue Kreatur» in Christus bezeichnet (2. Коринфиён 5,17). Es gibt nichts, was diese Gnade als billig hinstellen könnte, weil es einfach nichts Billiges gibt, weder in Bezug auf Jesus noch auf das Leben, das wir mit ihm teilen. Tatsache ist, dass die Beziehung zu ihm Reue bewirkt, das Hinter-sich-lassen des alten Ichs und den Eintritt in einen neuen Lebenswandel. Der Gott der Liebe ersehnt die Vollkommenheit der von ihm geliebten Menschen und hat das entsprechend in Jesus vorbereitet. Die Liebe ist vollkommen, sonst wäre sie keine Liebe. Calvin pflegte zu sagen: «Unsere ganze Errettung ist vollkommen in Christus.»

Нофаҳмии файз ва кор

Obwohl der Fokus auf die richtige Art unseres Verhältnisses und Verständnisses, sowie auf das Tun guter Werke gerichtet ist, gibt es doch einige, die fälschlicherweise glauben, dass eine fortwährende Beteiligung durch gute Werke zur Sicherstellung unserer Errettung erforderlich sei. Bei ihnen besteht die Sorge, dass die Konzentration auf die Gnade Gottes allein durch Glauben eine Lizenz zum Sündigen darstellt (das Thema, das ich in Teil 2 behandelt habe). Das Unbedachte an dieser Vorstellung besteht darin, dass Gnade nicht einfach über die Folgen der Sünde hinwegsieht. Auch sondert diese falschgeleitete Denkweise die Gnade von Jesus selbst ab, als ob Gnade Gegenstand einer Transaktion (wechselseitigen Austausches) sei, die man in Einzelaktionen aufteilen kann, ohne Christus einzubeziehen. In Wirklichkeit ist der Fokus so stark auf gute Werke gerichtet, dass man schliesslich nicht mehr glaubt, dass Jesus alles Erforderliche getan hat, um uns zu retten. Fälschlicherweise wird behauptet, dass Jesus das Werk unserer Errettung lediglich begann und es nun an uns liegt, sie in gewisser Weise durch unser Verhalten sicherzustellen.

Christen, die Gottes freigiebig gewährte Gnade angenommen haben, glauben nicht, dass ihnen hierdurch die Erlaubnis zum Sündigen erteilt wurde – ganz im Gegenteil. Paulus wurde beschuldigt, zu viel über Gnade zu predigen, so dass «die Sünde überhand nehmen» könnte. Dieser Vorwurf veranlasste ihn jedoch nicht, seine Botschaft zu ändern. Stattdessen warf er seinen Ankläger vor, seine Botschaft verzerrt darzustellen und bemühte sich umso mehr, klarzustellen, dass Gnade nicht geeignet sei, von den Regeln Ausnahmen zu machen. Paulus schrieb, dass es das Ziel seines Dienstes sei, «den Gehorsam des Glaubens» aufzurichten (Römer 1,5; 16,26).

Наҷот танҳо тавассути файз имконпазир аст: ин кори Масеҳ аз аввал то ба охир аст

Мо аз Худо миннатдорем, ки Писарашро бо қудрати Рӯҳулқудс барои наҷот додани мо фиристод, на барои доварӣ кардани мо. Мо мефаҳмем, ки ҳеҷ гуна саҳмгузорӣ дар корҳои нек моро одил ва муқаддас карда наметавонад; агар ин тавр бошад, мо ба Наҷотдиҳанда ниёз надорем. Новобаста аз он ки диққат ба итоат бо имон ва ё имон бо итоат аст, мо набояд ҳеҷ гоҳ вобастагии худро ба Исо, ки Наҷотдиҳандаи мост, коҳиш диҳем. Ӯ ҳама гуноҳҳоро доварӣ ва маҳкум кард ва моро абадӣ бахшид - ин тӯҳфае, ки вақте ки мо ба ӯ боварӣ ва эътимод дорем, мегирем.

Es sind Jesu eigener Glaube und sein Werk – seine Treue –, die unsere Erlösung von Anfang bis Ende bewirken. Er überträgt seine Gerechtigkeit (unsere Rechtfertigung) auf uns und durch den Heiligen Geist schenkt er uns Anteil an seinem heiligen Leben (unsere Heiligung). Diese beiden Geschenke erhalten wir auf ein und dieselbe Weise: indem wir unser Vertrauen auf Jesus setzen. Was Christus für uns getan hat, hilft der Heilige Geist in uns zu verstehen und danach zu leben. Unser Glaube ist auf den ausgerichtet (wie es in Philipper 1,6 heisst,) «der in euch angefangen hat das gute Werk, der wird es auch vollenden». Wenn jemand keinen Anteil hat an dem, was Jesus in ihm bewirkt, so ist das Bekenntnis seines Glaubens ohne Substanz. Statt Gottes Gnade anzunehmen, widersetzen sie sich ihr dadurch, dass sie einen Anspruch auf sie erheben. Sicherlich wollen wir diesen Fehler vermeiden, ebenso sollten wir auch nicht in die falsche Vorstellung verfallen, dass unsere Werke auf irgendeine Weise zu unserer Errettung beitragen.

аз ҷониби Ҷозеф Ткач


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